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Mit Charme und Visionen zum geoZOO Hoyerswerda

Unser Zoodirektor Eugène aus Holland ist für jede Überraschung zu haben

Vor gut vier Jahren startete Eugène Bruins einen neuen Lebensabschnitt. Den gebürtigen Niederländer zog
es nach Hoyerswerda. Anfänglich der Karriere wegen. Doch mittlerweile fand Hoyerswerdas charmanter
Zoodirektor auch sein privates Glück in unserer Familienregion und will nie wieder fort.
Als ehemaliger Kurator am National Marine Aquarium Plymouth in England und längjähriger Kurator im Zoo Amsterdam sowie Hauptkurator der neun deutschen Sea-Life-Standorte prägte Eugène Bruins bereits etliche
zoologische Einrichtungen in Europa.

Doch seine berufliche Perspektive schien in den großen Tierparks und Aquarien erschöpft. Rangeleien wie
im Haifischbecken entsprechen nicht Eugèns freundlichem Wesen. „Ich stecke meine Energie viel lieber in
geniale Projekte.“ Der angesehene Kurator lebt für die Tiere, den Arten- und Umweltschutz. Auch in die
Entwicklung spektakulärer Attraktionen für die Zoobesucher will er seine ganze Kreativität und Kraft stecken.
Dazu braucht es ein starkes Team und eine aufgeschlossene sowie kollegiale Führungsebene. Letztes hatte
er schmerzlich vermisst und so streckte er seine Fühler neu aus.

Als die Stelle zum Zoodirektor Hoyerswerda ausgeschrieben war, ergriff der studierte Entomologe
(Insektenforscher) enthusiastisch die sich bietende Chance. Von der kleinen Stadt im Lausitzer Seenland
hatte er schon gehört: Dass der Zoo Hoyerswerda mit einem 3,5 Meter beeindruckend großen und extrem
seltenen Kuba-Krokodil aufwarten kann, hatte sich in Fachkreisen längst herumgesprochen. Weitere
Potenziale unseres Zoos entdeckte er zuhauf.

Arthur Kusber, Geschäftsführer der gemeinnützigen Zoo, Kultur und Bildung Hoyerswerda GmbH ist dankbar, die anspruchsvolle Position der Zooleitung so hochwertig besetzt zu wissen: „Wir geben unser Bestes, um Eugène zu unterstützen. Er soll die Rückendeckung haben, um seine Schaffenskraft frei entfalten zu können.“
Bis heute sprudeln visionäre Ideen für Hoyerswerdas Tierpark unerschöpflich aus unserem sympathischen Zoodirektor heraus. Voller Eifer, Leidenschaft und Freude will er den einmaligen Wandel zum geoZOO in Hoyerswerda für die Familienregion im Lausitzer Seenland schaffen.

Lamas in Hoyerswerda bei der Fütterung
Zoofreunde Hoyerswerda in Weihnachtsstimmung
⋙ Zum Beitrag über die Zoofreunde Hoyerswerda

Blitzlichtgewitter in Hoyerswerda

Auch die Zoofreunde Hoyerswerda nahmen am Bltzlichtgewitter für Vereine aus Hoyerswerda teil und zieren ein Kalenderblatt.

Blitzlichtgewitter-Aktion des Marketingverein

12 Vereine nahmen am professionellen Fotoshooting des Marketingvereins Familienregion HOY e. V. teil und gestalten das Stadtmarketing von Hoyerswerda. Bis Januar 2021 können sich interessierte Vereine für die kostenfreie Aktion Blitzlichtgewitter kinderleicht bewerben. Senden Sie Ihre Kontaktdaten einfach per E-Mail an: m.matschke@familienregion-hoy.de
Zur Fotostrecke 2020 und den ausgewählten Vereinen von Hoyerswerda

Spannender Rundgang mit unserem Zoodirektor

Die Kennzeichen auf dem Zoo-Parkplatz zeigen eindrucksvoll, dass die Gäste deutschlandweit anreisen. An
der Zoo-Kasse stehen dann meist junge Familien, welche die Eltern und Großeltern in Hoyerswerda
besuchen. Seit ihren Kindheitstagen in der Heimat hat sich vieles getan und zum Positiven gewandelt. Die
zahlreichen Neuerungen im Zoo Hoyerswerda sind daher für die ganze Familie gleichermaßen spannend.
Wie zum Beispiel die neugebaute Leoparden-Anlage im asiatischen Stil. „Im Findlingsdepot der LEAG habe
ich mir die Steine für die moderne Leopardenanlage ausgesucht. Sie würden auch in das chinesische
Landschaftsbild passen“, berichtet Eugène Bruins. Derweil döst der frischgebackene China-Leoparden-Papa
„San“ vor sich hin und genießt die Ruhe in seinem neuen Gehege. Dabei steht Hoyerswerda wegen des
zuckersüßen Leoparden-Nachwuchses Kopf. Das kleine Leoparden-Mädchen wird als derzeit einziges
Leoparden-Jungtier in ganz Deutschland bereits als kleiner Medienstar gefeiert. Der Zoo Hoyerswerda ist
mächtig stolz, dass die Nachzucht eines Leo-Baby-Kätzchen geglückt ist. Die Kinderbetreuung für
Töchterchen „Nala“ überlässt der Leoparden-Papa lieber seiner Frau. Wie in der freien Natur leben bei
China-Leoparden Mutter und Kind getrennt vom Vater.

Dank der breiten monetären Unterstützung lassen sich solche kostspieligen Projekte überhaupt stemmen.
Neben Fördergeldern sind es vor allem Spenden, Sponsoring und Tier- sowie Gehegepatenschaften, durch
welche die Neuerungen finanziert werden können. „Die Hoyerswerdaer sind einmalig. Sie stehen voll und
ganz hinter ihrem Zoo“, erklärt der Direktor überwältigt und stellt sogleich eine weitere Neuheit im geoZOO
Hoyerswerda vor.

Dass die Dinosaurier nicht ausgestorben sind, erfahren Kinder und Erwachsene im begehbaren Känguru-Gehege. Dieses teilen sich die australischen Beuteltiere mit Emu-Dame „Hilde“. Und Hilde bekommt mit dem
aus Stahl, Gips und Plastik gefertigten „Heinz“ einen emu-ähnlichen Vorfahren an die Seite gestellt. Der 100
Kilogramm schwere „Dino-Heinz“ veranschaulicht in Lebensgröße die Evolution der Vögel kindgerecht. Es
sind die Details, die Eugène geradezu euphorisch werden lassen. So lässt er kurzerhand aus einem kahlen
Baumstamm in der geoZOOne Australien einen Aborigine-Marterpfahl schnitzen. „Noch bringt der bunt
bemalte Baumstamm unsere Hilde etwas aus dem Konzept. Doch hat sie sich an Dino-Heinz auch recht
schnell gewöhnt“, bleibt der Zoodirektor gewohnt optimistisch.

Wahrer Babyboom im Zoo Hoyerswerda

Auch mit Geschichten über den Nachwuchs der Baumstachler weiß der Neu-Hoyerswerdaer zu entzücken:
„Baumstachler leben in Bäumen. Aber wenn man dem Kleinen beim Klettern zusieht, scheint es, als hätte er
Höhenangst.“ Von den in Amerika lebenden Nagetieren führt der Rundgang entlang der Vogelvoliere, hin
zum Kolkraben aus der sorbischen KRABAT-Saga. Hinter der Biegung eröffnet sich die nächste Attraktion:
eine überdimensionale und begehbare Insekten-Lounge. Der mit Schilfröhrchen, Ästen und Zweigen
ausgestattete Bau lädt mit einer Liegewiese zum Verweilen ein. Gäste können sich entspannen, das
Summen und Brummen der fröhlichen Krabbel- und Flugtierchen in sich aufnehmen und aus nächster Nähe
beobachten. Eugèns Lieblingstier, die Gottesanbeterin, ist zwar noch nicht eingezogen, doch wurde sie
bereits in unseren Breiten gesichtet. Sie scheint sich in der Familienregion Hoyerswerda ebenso heimisch zu
fühlen, wie unser liebenswerter Zoodirektor. Den Entomologen faszinieren Insekten. Diese Begeisterung gibt
er gerne weiter, auch mittels selbst kreierter, interaktiver Informationstafeln.

Vis-à-vie der Insekten-Lounge befindet sich das modernisierte Pinguingehege mit Gegenstromanlage.
Dieses haben die vornehmen Anzugträger erst kürzlich bezogen. Ein Elektrozaun schützt sie nach
Zooschluss vor dem Fuchs, welcher sich regelmäßig im Tierpark herumtreibe. Etwas weiter auf dem Weg
zum Tropenhaus haben die Erdmännchen Quartier bezogen. „Für exakt drei Wochen verkroch sich unsere
Erdmännchen-Mama mit ihren Babys unter der Erde“, erzählt der Zoodirektor. In dieser Zeit mussten die aus
Frankfurt stammenden Männchen „Frank & Kurt“ ohne ihre Herzdame den Haushalt schmeißen. Jetzt
erfreuen sich viele Besucher über den putzigen Nachwuchs, der fast immer zu sehen ist.

Das beliebte Tropenhaus, gegenüber vom Zooeingang stattete der 52-Jährige als eines seiner ersten
Projekte mit neuen Tieren aus, auch um diese zu schützen. So konnten es einige Zoobesucher nicht lassen,
die kleinen, freilaufenden Weißbüschel-Äffchen mit Keksen und anderen Süßigkeiten zu füttern. Dass diese
kaum artgerechte Fütterung bei den aufgeweckten Äffchen immer wieder zu Erkrankungen führte, sahen die
Besucher nach Zooschluss nicht. Daher sorgen nun anstelle der niedlichen Äffchen drei verschiedene
Vogelarten für die tropische Geräuschkulisse. Und das süße Faultier-Pärchen „Carla & Carlo“ bezaubert
beim „meet and greet“ durch ihre absolut entschleunigte Lebensart. Auch Kugelgürteltier Günther entzückt
seit 2018 groß und klein, wenn er rasend schnell mit seinen kleinen Beinchen über den Sand zum Fressnapf
trippelt. Zusammen mit seiner Partnerin, Kugelgürteltierdame Gwendolyn, sorgte auch die possierliche
Panzerkugel in diesem Jahr für Nachwuchs im Zoo Hoyerswerda. Der Babyboom führt zu absoluter
Begeisterung. Und so hüpfen die „Likes“ und Herzen auf den Social-Media-Kanälen des Zoos Hoyerswerda
im Takt der niedlichen Nachwuchs-Mini-Kugel.

Eine Schlange hautnah erlebt so mancher Zoobesucher ganz unverhofft, wenn Zoodirektor Eugène auf
seinen Begehungen vorbeischaut. Der Niederländer liebt Überraschungen. Und noch viel lieber überrascht
er andere damit. Zum Beispiel mit einer unvergesslichen Schlangenvorführung.

Das Aquarium im Tropenhaus kombinierte Eugène mit einem Terrarium. „Das ist etwas völlig Neues“,
schwärmt er. Während unter dem Wasser Skalare und Süßwasserrochen im seichten Wasser schwimmen,
schillern knapp über der Wasseroberfläche im dichten Grün versteckt die urzeitlich anmutenden JesusEchsen. Warum diese so heißen, sehen die Zoobesucher, wenn die ersten Grillen ins Wasser geworfen
werden. Blitzschnell lassen sich die Echsen ins Wasser fallen, scheinen geradezu darauf zu wandeln und
schnappen sich das köstliche Insekt. „Anfangs hatten wir 200 Neons im Aquarium. Diese waren nach
wenigen Tagen verschwunden“, beschreibt der Niederländer die Startschwierigkeiten. Scheinbar sind JesusEchsen auch sehr gute Taucher und können Fische fangen. Doch getreu dem Motto: „Learning by doing“
musste der Zoodirektor dieses Lehrgeld nur einmal bezahlen.

Auch die exotischen Galápagos-Riesenschildkröten haben es dem Holländer angetan. „Wir machen es ihnen
hübsch gemütlich“, beschreibt Eugène die baulichen Maßnahmen am Gehege neben dem Ausgang. Wenn
es klappt, darf sich Hoyerswerda bald über Baby-Riesenschildkröten freuen.

Eugènes Pläne und Visionen für seinen Zoo Hoyerswerda reichen noch für viele Jahre. Ein neues
Wirtschaftshaus ist schon geplant. Direkt anliegend träumt der Zoochef von einer Afrika-Savanne mit drei
neue Arten. „Zebras und Antilopen“, soviel verrät Eugène schon einmal. Doch wie kann es anders sein: „Der
Rest bleibt eine EINZIGARTIGE Überraschung“, freut sich unser charmanter Holländer diebisch.

Familienzeit Zoodirkektor Hoyerswerda bei den Pinguinen
unverhoffte Schlangen-Führung in Hoyerswerda
Tropenhaus im Zoo Hoyerswerda
Jesus-Echsen in Hoyerswerda

Blitzlichtgewitter in Hoyerswerda

Auch die Zoofreunde Hoyerswerda nahmen am Bltzlichtgewitter für Vereine aus Hoyerswerda teil und zieren ein Kalenderblatt.

Top-Ausflugsziele rund um Hoyerswerda stark vernetzt

Eine Infotafel an der Voliere der Kolkraben erweckt das Interesse am sorbischen Sagenschatz des wendischen Faust "Krabat". Besucher der Stadt Hoyerswerda sollten unbedingt einen Abstecher in den Ortsteil Schwarzkollm einplanen, um die KRABAT-Mühle zu erkunden.
zur KRABAT-Mühle Schwarzkollm-Hoyerswerda

Familie & Freizeit

Für Familien ist Hoyerswerda inmitten des Lausitzer Seenlandes ein wahres Paradies. Erleben Sie spannende Freizeitangebote für Groß und Klein.

HOYERSwerlebtda

Rubrik: HOYERSwer(lebt)da?

Es sind die Bewohner/-innen von Hoyerswerda, die das ebenso einzigartige wie charmante Stadtbild auf vielfältige Art und Weise prägen. Also: HOYERS wer lebt da?

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Radtouren im Lausitzer Seenland

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Direkt vor den Stadttoren eröffnet sich das Lausitzer Seenland. Ob Wassersport, Baden oder Relaxen - tauchen Sie ein in die größte künstlich geschaffene Wasserlandschaft Europas.